Bewerben können sich Einzelpersonen und Gruppen, Absolvent*innen und Quereinsteiger*innen die im Bereich der Freien Darstellenden Künste arbeiten und sich am Anfang ihrer professionellen Tätigkeit befinden. Der Arbeitsmittelpunkt der Künstler*innen, Gruppen und Kollektive muss in Berlin liegen, dies sollte aus dem Bewerbungsformular hervorgehen. Der*die Bewerber*in darf maximal einmal eine öffentliche Projektförderung für eine eigene Produktion erhalten haben. Residenzförderungen und Stipendien sind ausgenommen. Die Beteiligung an öffentlich geförderten Projekten bspw. als Performer*in oder Dramaturg*in unter der künstlerischen Leitung anderer, wird ebenfalls nicht gezählt.
Prinzipiell können sich Künstler*innen, Gruppen und Kollektive mit eigenständigen Produktionen aus dem Bereich der Freien Darstellenden Künste bewerben, die ab dem 1.1.2025 und bis zum 15.12.2026 (Bewerbungsschluss) Premiere hatten und per Video dokumentiert sind. Diese müssen nicht zwangsläufig an eine Bühnensituation gebunden sein. Es ist genauso möglich, Arbeiten einzureichen, die für bestimmte öffentliche Orte Berlins entwickelt wurden wie Audio-Walks, künstlerische Spaziergänge oder digitale Projekte. Wir empfehlen eine Bewerbung mit technisch und organisatorisch einfachen Arbeiten, da die Aufbauzeiten und Budgets begrenzt sind. Die Anzahl der Produktionsbeteiligten auf und hinter der Bühne sollte in der Regel fünf Personen nicht überschreiten.
Formal korrekt eingereichte Bewerbungen, die bis zum 15. Dezember 2026 über das Bewerbungsformular eingegangen sind, können berücksichtigt werden. Die Bewerbung umfasst den vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungsbogen, einen Technical Rider oder eine einfache vollständige textliche Beschreibung der technischen Anforderung als PDF mit Informationen zu
- Bühne (Maße, Gegenständen auf der Bühne, geschätzte Auf-/Abbauzeit)
- Technikbedarf (Video, Ton (Einspieler, Sounds, Mikros etc.)
- Licht (inkl. geschätzte Anzahl der Lichtstimmungen)
- Special Effects (Nebel etc.)
- Triggerwarnungen
- Sonstiges (notwendige Genehmigungen, feuergefährliche Handlungen, Tiere/Kinder auf der Bühne etc.)
Informationen darüber, wie man einen Tech-Rider schreibt, findest du hier.
Zudem wird ein kurzes Referenzschreiben von einem*einer Berliner Künstler*in, Kolleg*in, Ausbilder*in oder eines Produktionshauses verlangt (PDF). Bei Barrierefreiheitsbedarfen der Produktionsbeteiligten ist ein Access Rider beizulegen (PDF). Weitere Informationen findest du hier.
In Kooperation mit den Spielstätten Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle und TD Berlin bietet das Showcase Künstler*innen, Gruppen und Kollektiven die Möglichkeit, eine eigene Produktion im Rahmen des Festivals vor (Fach-)Publikum zu präsentieren. Darüber hinaus versteht sich INTRODUCING BERLIN als Plattform zur Vernetzung und zum Austausch der Teilnehmenden mit anderen Künstler*innen, mit Spielstätten, mit Mentor*innen und Fachbesucher*innen. Deshalb laden wir die „Introducer*innen“ zu zusätzlichen Workshops, Feedbackgesprächen, Vernetzungstreffen und Beratungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein.
Jede Produktion wird in der Regel zweimal gezeigt, wobei Abweichungen abhängig vom Produktionsformat möglich sind. Es ist erwünscht, dass alle für INTRODUCING BERLIN ausgewählten Künstler*innen zusätzlich zur Aufführung ihrer eigenen Produktion an den angebotenen Begleitformaten im Festivalzeitraum vom 11. bis 14. Mai 2027 teilnehmen und eingeladen sind, weitere Vorstellungen zu besuchen.
INTRODUCING BERLIN zahlt jeder beteiligten Person Gagen für Aufführungen und Probentage. Vorgesehen sind aktuell mindestens 2 Probentage zu je 250 Euro pro Person sowie 2 Vorstellungen mit einer Abendgage von 360 Euro pro Person sowie eine Organisationspauschale von 500 Euro pro Produktion, orientiert an den Honorarempfehlungen des BFDK. Die Übernahme von weiteren Kosten sowie Reise- und Übernachtungskosten ist nicht vorgesehen. Die kooperierenden Spielstätten übernehmen zudem die Kosten für den Raum, eine technische Grundbetreuung sowie die Abenddienste bei den Aufführungen. Accesskosten für Künstler*innen werden nach Möglichkeit übernommen. Bitte hängt in diesem Falle einen Access Rider an Eure Bewerbung an.
Die Bewerbungen werden im Januar 2026 mit Vertreter*innen der kooperierenden Spielstätten sowie mindestens einer verantwortlichen Person aus dem Festivalteam gesichtet und final ausgewählt. Die Entscheidungen werden im März 2027 bekannt gegeben.
INTRODUCING BERLIN 2027 ist ein Performing Arts Showcase für Neue Positionen von Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin, Sophiensæle und TD Berlin. INTRODUCING BERLIN 2027 wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), „Stärkung des Innovationspotentials in der Kultur III (INP III).
Die Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember 2026. Vorab wird am 30. November 2026 um 17:00 Uhr eine Online-Infoveranstaltung für alle Interessierten angeboten. Über info@introducing-berlin.de kannst du dich bis zum 30. November 2026 anmelden oder uns Fragen stellen